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Pkt.

Übersicht: Abitur-Punkte (0–15) und die entsprechende Notenstufe.

PunkteNote

Wie funktioniert die Berechnung?

Der Notenschlüssel rechnet eine erreichte Prozentzahl in die deutsche Schulnote (1–6) um. Es gibt verschiedene Systeme, je nach Kontext: den linearen Standard-Notenschlüssel für Schulen, den IHK-Notenschlüssel für Berufsausbildungen und das Abitur-Punktesystem der gymnasialen Oberstufe. Wenn Sie mehrere Noten zu einem Durchschnitt zusammenfassen möchten, nutzen Sie den Notendurchschnitt-Rechner — dort können Sie auch Gewichtungen für einzelne Fächer festlegen.

Standard-Notenschlüssel (linear)

Der lineare Notenschlüssel verteilt die Prozentwerte gleichmäßig auf die sechs Notenstufen. Er wird an vielen Schulen als Orientierung verwendet. Die Grenzen können je nach Lehrer oder Bundesland leicht variieren. Unser Rechner verwendet den gebräuchlichsten Schlüssel mit Tendenzen (+/−).

Beispiel: 75 % erreicht
75 % → Note 2 (gut)
Bereich für Note 2: 76–80 %, für 2−: 71–75 %

IHK-Notenschlüssel

Der IHK-Notenschlüssel wird bei Abschlussprüfungen der Industrie- und Handelskammer verwendet. Die Einteilung ist: 100–92 Punkte = Note 1, 91–81 = Note 2, 80–67 = Note 3, 66–50 = Note 4 (bestanden), 49–30 = Note 5, unter 30 = Note 6. Ab 50 Punkten gilt eine IHK-Prüfung als bestanden.

Beispiel: 74 IHK-Punkte
74 Punkte → Note 3 (befriedigend, bestanden)

Abitur-Punktesystem

In der gymnasialen Oberstufe werden Noten als Punkte von 0 bis 15 ausgedrückt. 15 Punkte entsprechen der Note 0,7 (1+), 0 Punkte der Note 6,0. Ein Kurs gilt ab 5 Punkten (Note 4,0) als bestanden. Das Punktesystem ermöglicht eine feinere Differenzierung als das klassische Notensystem. Wenn Sie berechnen möchten, wie viel Prozent Ihre Note entspricht, hilft auch der Prozentrechner bei der schnellen Umrechnung.

Beispiel: 28 von 40 Punkten in einer Klassenarbeit
28 ÷ 40 × 100 = 70 %
70 % → Note 3+ (befriedigend)
Bei strengerem Schlüssel: Note 3 (befriedigend)

Tipps für Schüler und Auszubildende

Der Notenschlüssel kann je nach Bundesland, Schule und sogar Lehrkraft variieren. In Bayern und Baden-Württemberg wird oft ein strengerer Schlüssel verwendet als in Norddeutschland. Vor einer Prüfung lohnt es sich, bei der Lehrkraft nachzufragen, welcher Schlüssel angewendet wird. Bei IHK-Prüfungen ist der Schlüssel dagegen bundesweit einheitlich und verbindlich — hier gibt es keinen Verhandlungsspielraum. Wer eine mündliche Ergänzungsprüfung ablegen muss, benötigt in der Regel mindestens 30 Punkte im schriftlichen Teil.

Häufig gestellte Fragen